Glossar
Unternehmenswissen
Unternehmenswissen ist die Gesamtheit des Wissens, das in einem Unternehmen vorhanden ist – von dokumentierten Informationen wie Verträgen, Anleitungen und Prozessbeschreibungen bis zum Erfahrungswissen der Mitarbeitenden. Für kleine und mittlere Unternehmen ist es eine zentrale Ressource: Es steckt in E-Mails, Dateien und Köpfen und entscheidet mit darüber, wie schnell Aufgaben erledigt und Fragen beantwortet werden.
Stand: 2026-08-03
Unternehmenswissen lässt sich grob in zwei Formen unterteilen: explizites Wissen, das dokumentiert vorliegt – etwa in Verträgen, Angeboten, Prozessbeschreibungen oder Projektunterlagen – und implizites Wissen, das nur in den Köpfen erfahrener Mitarbeitender existiert. In der Praxis ist beides über viele Systeme verstreut: Dateiablagen wie Google Drive, OneDrive oder SharePoint, CRM-Systeme, E-Mail-Postfächer und Chat-Verläufe. Diese Zersplitterung ist der Hauptgrund, warum Wissen im Alltag schwer auffindbar ist, obwohl es im Unternehmen längst vorhanden wäre.
Im Unternehmensalltag entscheidet der Umgang mit Unternehmenswissen darüber, wie viel Zeit Teams mit Suchen verbringen. Typische Symptome eines schlechten Wissenszugriffs sind wiederkehrende Fragen an immer dieselben Kolleginnen und Kollegen, veraltete Dokumentversionen im Umlauf und Wissen, das beim Ausscheiden von Mitarbeitenden verloren geht. Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen, in denen einzelne Personen oft ganze Themenbereiche allein verantworten, ist dieses Risiko groß – ein strukturierter Zugriff auf vorhandenes Wissen wirkt dem direkt entgegen.
Chifty macht Unternehmenswissen für KI nutzbar, ohne bestehende Zugriffsrechte auszuhebeln. Chifty Knowledge verbindet vorhandene Quellen wie Google Drive, OneDrive, SharePoint und HubSpot zu einer durchsuchbaren Wissensbasis; Chifty Chat und Chifty Office greifen darauf zu, um Fragen zu beantworten und E-Mail-Entwürfe vorzubereiten. Dabei gilt der Grundsatz, dass die KI Berechtigungen nicht umgehen darf: Antworten stützen sich nur auf Quellen, die für die anfragende Person freigegeben sind, und zeigen die verwendeten Quellenangaben an.
Mit dem Einzug von KI-Assistenten in den Arbeitsalltag gewinnt der Begriff zusätzlich an Gewicht: Ein Sprachmodell ohne Zugriff auf das eigene Unternehmenswissen kann nur allgemein antworten. Erst die Verbindung aus Modell und firmeneigenen Inhalten – etwa über Retrieval-Augmented Generation (RAG) – macht aus einer generischen KI ein Werkzeug, das konkrete Fragen zum eigenen Unternehmen beantwortet.